Mainzer "Marktfrühstück" zieht um – warum der Schillerplatz für Streit sorgt
Claire MühleMainzer "Marktfrühstück" zieht um – warum der Schillerplatz für Streit sorgt
Mainzer "Marktfrühstück"-Reihe zieht an den Schillerplatz um
Die beliebte Veranstaltungsreihe "Marktfrühstück" in Mainz hat einen neuen Standort: den Schillerplatz. Der erste Termin fand am 21. März statt, nachdem Proteste den ursprünglich geplanten Start verschoben hatten. Die Verlegung sorgt bereits jetzt für Diskussionen unter Anwohnern und Gewerbetreibenden.
Das wöchentliche Marktfrühstück wird jeden Samstag von 9 bis 15 Uhr angeboten – von März bis in den späten Herbst hinein. In diesem Jahr entschied sich die Stadt für den Schillerplatz als neuen Veranstaltungsort, nachdem der bisherige Standort am Leichhof mit den wachsenden Besucherzahlen überfordert war. Oberbürgermeister Nino Haase räumte jedoch ein, dass er Zweifel an der Eignung des neuen Platzes habe.
Anwohner und lokale Händler äußerten Bedenken, darunter auch Probleme mit frühmorgendlichem Alkoholkonsum. Agnese De Covre, Inhaberin des Eiscafé De Covre, kritisierte, dass die Betriebe vor dem Umzug nicht konsultiert worden seien. Trotz der Vorbehalte betonte die Stadtverwaltung, die Beschwerden ernst zu nehmen.
Ursprünglich sollte das Marktfrühstück bereits am 14. März starten, wurde aber aufgrund öffentlicher Proteste verschoben. Haase gab zu, dass in einer Großstadt nicht jede Störung vermeidbar sei, und rief die Bürger dazu auf, die Änderungen zu akzeptieren.
Das Frühstücksangebot wird künftig am Schillerplatz stattfinden – parallel zu den bestehenden Standorten Tritonplatz, Rheinufer am Fischtorplatz und Leichhof. Weitere Orte für die kommenden Jahre sind bisher nicht offiziell geplant. Die Stadt wird die Entwicklung während der Laufzeit bis Oktober oder November beobachten.






