Drei Raser mit über 170 km/h auf A6 und A63 gestoppt – hohe Strafen drohen
Drei Raser mit über 170 km/h auf A6 und A63 gestoppt – hohe Strafen drohen
Autobahnpolizei Kaiserslautern stoppt drei extreme Raserdelikte bei Sonntags-Kontrolle auf A6 und A63
Bei einer Verkehrskontrolle am Sonntagmittag auf den Autobahnen A6 und A63 hat die Autobahnpolizei Kaiserslautern drei Autofahrer wegen extremer Geschwindigkeitsüberschreitungen gestoppt. Die Betroffenen müssen nun mit Bußgeldern im vierstelligen Bereich und Fahrverboten von mindestens zwei bis drei Monaten rechnen. Die Fahrer gestanden ihre Verstöße bei der Kontrolle ein.
Die Aktion richtete sich gezielt gegen rücksichtsloses Fahrverhalten auf zwei besonders unfallträchtigen Autobahnabschnitten. Laut offiziellen Statistiken der Jahre 2023 bis 2025 ereigneten sich auf der A6 und A63 zusammen 28 schwere Unfälle – davon 17 auf der A6 (5 Tote, 32 Schwerverletzte) und 11 auf der A63 (3 Tote, 18 Schwerverletzte).
Ein 24-jähriger Fahranfänger wurde mit 176 km/h gemessen – 76 km/h über dem erlaubten Tempo. Auf der A63 raste ein 35-Jähriger mit 173 km/h, was nach Abzug der Toleranzgrenzen einer Überschreitung von 73 km/h über die zulässigen 100 km/h entspricht. Ein weiterer 27-Jähriger wurde auf der A6 mit 63 km/h über dem gleichen Limit erwischt.
Die Polizei wies besonders auf die erhöhten Risiken durch überhöhte Geschwindigkeit bei schlechter Sicht oder widrigen Wetterbedingungen hin. Alle drei Fahrer räumten ihre Verstöße während der Kontrolle ein.
Den Betroffenen drohen nun Bußgelder im Bereich von mehreren hundert bis tausend Euro. Zudem müssen sie mit einem Führerscheinentzug von mindestens zwei bis drei Monaten rechnen. Die Behörden betonen weiterhin die lebensgefährlichen Folgen von rücksichtslosem Rasen auf diesen Autobahnstrecken.
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