Ruhrfestspiele starten mit iranischem Flüchtlingsdrama unter politischen Hürden
Ruhr Festival beginnt mit iranischem Drama auf Persisch - Ruhrfestspiele starten mit iranischem Flüchtlingsdrama unter politischen Hürden
Ruhrfestspiele eröffnen in diesem Jahr mit einem iranischen Flüchtlingsdrama auf Persisch
Vom 1. Mai bis zum 13. Juni steht das diesjährige Festival unter dem Motto "Schock und Staunen" – ein passender Rahmen für eine Inszenierung, die mit politischen und logistischen Hürden kämpft. Die Veranstalter bemühen sich derzeit um Visa für das Ensemble, wobei das Auswärtige Amt Unterstützung leistet.
Traditionell beginnen die Ruhrfestspiele mit einer Maifeier, gefolgt von der offiziellen Eröffnung am 3. Mai. Die Schriftstellerin Ursula Krechel wird die Eröffnungsrede in einem provisorischen Festzelt halten, das während Sanierungsarbeiten das übliche Spielort ersetzt. Die 500 Plätze fassende Konstruktion wird die deutsche Erstaufführung von "Das Kind" präsentieren, einem Stück der iranischen Dramatikerin Naghmeh Samini. Es erzählt die Geschichte von drei Frauen und einem Kind, die an einer europäischen Grenze gestrandet sind.
Die Realisierung der Produktion in Recklinghausen gestaltet sich schwierig. Die Theatergruppe unter der Leitung der Schauspielerin Fatemeh Motamed-Arya sieht sich aufgrund der politischen Lage im Iran mit massiven Reisebeschränkungen konfrontiert. Seit den "Frau, Leben, Freiheit"-Protesten 2022 hat die Repression zugenommen: Tausende wurden verhaftet, über 7.000 Menschen getötet, und Hinrichtungen finden weiterhin statt. Der Krieg im Nahen Osten sowie die wirtschaftliche Krise im Iran erschweren zusätzliche internationale Reisen für Künstler. Sollte das Ensemble keine Visa erhalten, muss die Aufführung abgesagt werden – eine Entscheidung, die selbst eine deutliche Botschaft senden würde.
Neben dem iranischen Drama umfasst das Programm Uraufführungen, Deutschlandpremieren und Auftritte prominenter Schauspieler wie Katja Riemann, Katharina Thalbach und Joachim Król.
Die Eröffnungsproduktion der Ruhrfestspiele vereint künstlerischen Ehrgeiz mit realen Herausforderungen. Gelingt die Aufführung, wäre "Das Kind" ein seltener internationaler Auftritt des iranischen Theaters unter den aktuellen Bedingungen. Werden die Visa verweigert, würde die Absage die anhaltenden Barrieren unterstreichen, mit denen Künstler aus der Region konfrontiert sind.
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