Kopf-an-Kopf-Rennen in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD liefern sich spannenden Wahlkampf
CDU-Generalsekretär: Rot-Rot-Grün wäre eine Bedrohung für RLP - Kopf-an-Kopf-Rennen in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD liefern sich spannenden Wahlkampf
Rheinland-Pfalz bereitet sich auf eine knapp umkämpfte Landtagswahl am 22. März 2026 vor. In den vergangenen Wochen hat sich das Rennen zugespitzt: CDU und SPD liegen in den Wahlumfragen nun fast gleichauf. Beide Parteien kämpfen um die Kontrolle der Staatskanzlei – nach Jahrzehnten unter SPD-Führung.
Laut Wahlumfragen von Infratest dimap verlor die CDU von Januar bis Ende Februar einen Prozentpunkt und kommt nun auf 28 Prozent. Im selben Zeitraum stieg die SPD von 26 auf 27 Prozent, sodass die beiden Volksparteien nur noch ein Prozentpunkt trennt. Die Trenddaten von PolitPro bestätigen dieses Bild: Die CDU liegt bei 28,1 Prozent, die SPD bei 26,9 Prozent – ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Die CDU warnt in ihrer Kampagne vor einer möglichen "rot-rot-grünen" Koalition aus SPD, der Linken und Grünen. Parteivertreter behaupten, eine solche Regierung könnte Reformen wie die Einführung von Gemeinschaftsschulen, Steuererhöhungen und eine Deindustrialisierung vorantreiben. Um diese Botschaft zu verbreiten, setzt die Union auf einen Werbetruck mit Tournee durchs Land sowie großflächige Plakate in ganz Rheinland-Pfalz.
Die Linke kommt aktuell auf 5 Prozent in den Wahlumfragen – genug, um voraussichtlich in den Landtag einzuziehen. Unklar bleibt jedoch, ob ein linkes Bündnis eine Mehrheit erreichen könnte. Die CDU schließt sowohl eine Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD als auch mit der Linken aus und hätte damit kaum Spielraum für Koalitionen, falls sie keine absolute Mehrheit erringt.
Die Wahl wird entscheiden, ob die CDU die Macht zurückerobert oder die SPD ihre jahrzehntelange Vorherrschaft im Land behauptet. Bei den knappen Wahlumfragewerten und ungewissen Koalitionsoptionen könnte das Ergebnis von den letzten Kampagnentagen abhängen. Auch die Performance der Linken könnte eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie die nächste Landesregierung aussieht.
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