Hamburgs Museen öffnen am Reformationsfest kostenlos ihre Türen für alle
Kostenloser Eintritt in über 50 Museen - Hamburgs Museen öffnen am Reformationsfest kostenlos ihre Türen für alle
Hamburg öffnet an Reformationsfest über 50 Museen kostenlos Am 31. Oktober, dem Reformationsfest, gewährt Hamburg in mehr als 50 Museen freien Eintritt. Unter dem Motto "Kostenlos entdecken" sind Einwohner eingeladen, die kulturelle Vielfalt der Stadt ohne Eintrittsgeld zu erkunden. Die vom lokalen Kulturamt organisierte Aktion soll Neugier wecken und Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen.
Die Initiative wurde 2018 vom Parlament beschlossen und hat sich seitdem auf 51 Museen und Ausstellungsräume ausgeweitet – von großen Institutionen bis zu kleinen Spezialsammlungen. Bekannte Häuser wie die Deichtorhallen, das Bucerius Kunst Forum und das Altonaer Museum beteiligen sich. Neu dabei sind in diesem Jahr das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum, das Polizeimuseum Hamburg sowie das historische Wasserwerk auf der Elbinsel Kaltehofe.
Besucher erwarten in der ganzen Stadt Mitmachaktionen: Das Schulmuseum bietet Kurse in Sütterlin-Schrift, die Stiftung Historische Museen Hamburg lässt Gäste auf historischen Schiffen an Bord gehen. Fußballfans können die Museen des HSV und des FC St. Pauli kostenlos besichtigen. Auch kleinere Einrichtungen wie das Computermuseum der Universität Hamburg und der Retro Games Club sind mit dabei.
Doch nicht nur Hamburg feiert den Reformationstag mit besonderen Angeboten: In Gotha findet um 15 Uhr eine historische Stadtführung mit Fokus auf die Reformationszeit statt. Wittenberg, Heimat der UNESCO-geschützten Lutherstätten, plant ein umfangreiches Kulturprogramm.
Der Tag der offenen Türen umfasst ein breites Spektrum – von mehrsprachigen Führungen bis zu interaktiven Workshops. Alle Veranstaltungen sollen zum Entdecken und Austausch unter den Hamburger Bürgern anregen. Währenddessen bereichern Gotha und Wittenberg mit eigenen historischen und kulturellen Beiträgen die bundesweiten Feierlichkeiten.
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