Mordfall in Rostock: Leiche in gelber Schubkarre im Wald entdeckt
Leiche in selbstgebautem Karren - Verdächtiger in Haft - Mordfall in Rostock: Leiche in gelber Schubkarre im Wald entdeckt
Am Samstagabend wurde in einem Waldgebiet Rostocks die Leiche eines Mannes entdeckt. Die sterblichen Überreste befanden sich in einer provisiorsich gezimmerten Schubkarre, die grellgelb gestrichen war, in der Nähe der Albert-Einstein-Straße im Südbezirk der Stadt. Die Polizei nahm seitdem einen 39-jährigen Tatverdächtigen im Zusammenhang mit dem Todesfall fest.
Das Opfer war zuletzt am Samstag gegen 13 Uhr lebend gesehen worden. Die Person, die ihn damals wahrgenommen hatte, verließ den Ort für etwa vier Stunden, bevor die Leiche gegen 17 Uhr gefunden wurde. Den Ermittlungen zufolge brachte der Verdächtige den Körper nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung an die abgelegene Stelle im Wald.
Der Mann starb durch stumpfe Gewalt während eines Streits. Obwohl die Behörden das Opfer noch nicht offiziell identifiziert haben, rekonstruieren sie dessen Identität anhand von Zeugenaussagen und körperlichen Merkmalen. Der Verdächtige, der keine feste Wohnadresse hat, wurde in einer Rostocker Wohnung festgenommen, die nicht ihm gehörte.
Die kalten Temperaturen der letzten Tage erschweren die Ermittlungen. Die frostigen Bedingungen machen es schwieriger, festzustellen, wie lange die Leiche bereits vor der Entdeckung am Fundort lag.
Der 39-jährige Tatverdächtige bleibt wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft. Forensische Teams werten weiterhin die Beweismittel aus, darunter auch den gelben Behälter, der zum Transport der Leiche diente. Die Polizei gab keine weiteren Details bekannt, da die Ermittlungen noch andauern.
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