Merz strebt dritte Amtszeit als CDU-Chef und zweite Kanzlerschaft an
Bundeskanzler für 'längere Zeit': Merz strebt zweite Amtszeit an - Merz strebt dritte Amtszeit als CDU-Chef und zweite Kanzlerschaft an
Friedrich Merz hat bestätigt, dass er bei dem anstehenden Parteitag dieser Woche für eine dritte Amtszeit als CDU-Vorsitzender kandidieren wird. Der 70-jährige Bundeskanzler plant zudem, bei der Bundestagswahl 2029 eine zweite Kanzlerschaft anzustreben. Sein politischer Werdegang war von Rückschlägen geprägt, bevor er 2025 bei der Bundestagswahl an die Macht gelangte.
Merz' Weg an die Spitze verlief alles andere als geradlinig. Nach gescheiterten Bewerbungen um den CDU-Vorsitz 2018 und 2021 übernahm er schließlich im Januar 2022 die Parteiführung. Als Oppositionsführer distanzierte er die Union von Angela Merkels gemäßigter Linie und gewann die Abstimmung über seine Kandidatur mit überzeugenden 94,6 Prozent. Seine Beharrlichkeit zahlte sich aus, als die CDU die Bundestagswahl 2025 für sich entschied und er am 6. Mai desselben Jahres zum Kanzler gewählt wurde.
Anders als seine Vorgänger Adenauer, Kohl oder Merkel verbrachte Merz Jahre in der Opposition, bevor er das Amt antrat. Nun, als ältester Bundeskanzler seit Adenauer – der mit 87 Jahren aus dem Amt schied –, zeigt er keine Anzeichen von Müdigkeit. Gerüchte über einen möglichen Rückzug wies er zurück und verwies auf die Langlebigkeit seines Vaters als Vorbild.
Für die Zukunft stellt sich Merz Gordon Schnieder in fünf Jahren als Ministerpräsident vor. Sein Fokus bleibt auf langfristiger Führung – sowohl für die CDU als auch für das Land.
Am Freitag wird Merz erneut für den CDU-Vorsitz kandidieren. Seine Bewerbung um eine dritte Amtszeit unterstreicht seinen Willen, die politische Ausrichtung Deutschlands weiter zu prägen. Mit dem Ziel einer zweiten Kanzlerschaft 2029 widerlegt er weiterhin Erwartungen über Alter und Amtsdauer.
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